Eine Investition in die Zukunft

30. April 2021
Haris Kovacevic
Axel Springer

3con zählt zu den Weltmarktführern in Sachen Fertigung von Interieur-Produktionsanlagen für Automobile. Um die geforderte Qualität in Serienproduktion hinzubekommen, braucht es Fachpersonal – und dieses wird bei 3con seit Jahren erfolgreich im Haus ausgebildet.

Seit sechs Jahren ist Daniel Rusch für die Ausbildung der Elektrotechniker und Mechatroniker bei 3con in Ebbs zuständig. „Meine eigene Lehre habe ich nicht besonders genossen“, gibt der Ausbilder offen zu. Daher ist es ihm ein umso größeres Anliegen, die Ausbildung in seinem Betrieb nicht nur qualitativ hochwertig, sondern auch angenehm zu gestalten: „Eins der wichtigsten Ziele ist es, dass die Lehrlinge gerne zur Arbeit kommen“, meint Rusch. Um sieben Uhr morgens führt er bereits die ersten Gespräche, die Lehrlinge begeben sich dann zu ihren Arbeitsplätzen und in die verschiedenen Teams. Den Rest des Tages organisiert er Theorieeinheiten, die für jeden Auszubildenden wöchentlich für drei Stunden am Plan stehen, er regelt Bürokratisches, wie beispielsweise die Anmeldungen zur Berufsschule, und führt Gespräche mit Eltern und mit Lehrlingen. Er bereitet die Wocheneinteilungen vor und kontrolliert die Durchführung. „Sagen wir so: Der Tag ist ganz gut gefüllt“, meint Rusch schmunzelnd.

Wichtige Punkte

Damit die Ausbildung im Betrieb nicht an Qualität verliert, ist Rusch auch seine eigene Fortbildung wichtig: Gemeinsam mit seinem Kollegen Stefan Achleitner, der für die Ausbildung der Metalltechniker verantwortlich ist, absolviert er gerade das letzte Schulungsjahr zum diplomierten Lehrlingsausbilder. Nebenher wird auch praktisch immer weiter geübt: „Wir machen beispielsweise auch Schweiß- oder Programmierkurse, damit wir immer up to date bleiben“, erklärt er. Denn „neben einer guten Arbeitsatmosphäre ist auch die Schulung der Ausbilder selbst ein wichtiger Faktor für die richtige Lehrlingsausbildung im Betrieb“, erklärt der gelernte Elektroinstallationstechniker und Mechatroniker. Der interne Ausbildungsplan muss außerdem nicht nur auf die Bundesvorgaben, sondern auch auf den Betrieb und den Lehrling selbst zugeschnitten sein. „Nur so lernt man als Lehrling, dass man Teil eines Unternehmens ist“, erklärt Rusch, „was ein wichtiger Schritt auch in der Persönlichkeitsentwicklung für junge Menschen ist.“

Klares Ziel

Der Erfolg gibt dem Konzept von 3con und Daniel Rusch recht: Der Ausgezeichnete Tiroler Lehrbetrieb bildet zurzeit 23 Lehrlinge im Hauptsitz in Ebbs aus, allein in den Bereichen Elektrotechnik, Mechatronik und Metalltechnik. „Wir kommen mit unserer Ausbildung jedes Jahr an sechs neue Facharbeiter, die uns auch alle erhalten bleiben“, meint der 34-Jährige. „Die Firma hat das Lehre-Potenzial schon früh erkannt und investiert viele Ressourcen in die Ausbildung der Lehrlinge. Denn es lohnt sich einfach: Man bekommt am Ende fertig ausgebildete und im Haus geprüfte Fachkräfte, die auch noch gerne zur Arbeit kommen.“ Jungen Menschen würde er primär raten, sich ein Ziel zu setzen und sich von ihrem Weg nicht ablenken zu lassen. Die Entscheidung, welchen Weg man in Zukunft einschlagen möchte, ist eine sehr persönliche, sagt er. „Man sollte sich so gut informieren, wie es nur geht“, meint der Ausbilder: „Von meinem eigenen Standpunkt aus würde ich auf jeden Fall eine Lehre anraten, weil einem mit dieser Ausbildung alle Türen offen stehen.“

Hier findest Du die offenen Lehrstellen bei 3con.

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    Daniel Rusch, Lehrlingsausbilder 3con

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    Aktuell werden bei 3con 23 Lehrlinge ausgebildet

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    Lehrlinge sind ein wichtiger Teil des Unternehmens

Eine Investition in die Zukunft
„Eins der wichtigsten Ziele ist es, dass die Lehrlinge gerne zur Arbeit kommen.“ Daniel Rusch, Lehrlingsausbilder 3con

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